Trainingsmittel zur optimalen Umsetzung der Übungseinheiten

Damit der Trainer auch alle die Dinge im Training umsetzen kann, die er sich vorgenommen hat, braucht er entsprechende Trainingsmittel. Schließlich sind die Ziele eines Jugendtrainers sehr vielfältig. Er muss Kondition, Regeln und Technik vermitteln, Willensstärke, Durchsetzungsvermögen, Spaß am Sport, Teamgeist und Talente fördern zudem seine Spieler zu Toleranz, Respekt, FairPlay, Verantwortung, Selbstständigkeit, positivem Sozialverhalten und Persönlichkeiten erziehen. Dabei sollte das Training mit entsprechendem Trainingsmittel Ziel orientiert, planmäßig und methodisch sein. Gerade beim Thema Technik kommt es darauf an, dass dem Trainer vernünftige Trainingsmittel zur Verfügung stehen, um seinen Spieler in unterschiedlichsten Übungen die verschiedenen Techniken näher zu bringen. So sind die wichtigsten Techniken im Fußball das Dribbling, der Kopfball, die Finten, die Schuss- und die Balltechnik. Einfach gespielte Fußballtechniken, sind das Dribbling, der Torschuss (Vollspannstoß), das flache Pass-Spiel, der Zweikampf, die Koordination, die Finten (Ausfallschritt, Körperfinte), der Übersteiger oder An- und Mitnahme von flachen Bällen. Selten und schwer gespielte Techniken sind beispielsweise schwere Finten wie Rivelino-Trick, Zidane-Trick oder Schussfinten, der Fallrückzieher, der Volley- bzw. Hüftdrehstoß, der Drop-Kick, der Außenspannstoß oder auch der Kopfball.

Vernünftige Trainingsmittel sind das A&O für ein altersgerechtes Training. Hier muss der Trainer eine Jahresplanung an den Tag legen und dabei die Könnensstufen seiner Spieler mit einbeziehen. Er muss Wochenschwerpunkte setzen, wenn es darum geht die Trainingsplanung Technik umzusetzen. Ganz wichtig ist hierbei, dass es während des Trainings keine Wartezeiten und viele Wiederholungen gibt. Dies geht natürlich nur, wenn auch entsprechende Trainingsmittel in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, damit beispielsweise auch jeder Spieler einen eigenen Ball für das Training besitzt. Wenn dies nämlich nicht der Fall ist, kann es zum Beispiel zu langen Wartezeiten während der einzelnen Übungen kommen. Folgen von langen Wartezeiten sind jedoch Langeweile, Unruhe, wenig Wiederholungen, Auskühlung, kaum Spaß, genervter Trainer, wenig Kondition, kein Lernerfolg, wenig Interesse, Ablenkung und Unzufriedenheit.

Auf der anderen Seite können Wartezeiten natürlich vermieden werden, wie beispielsweise durch viele Stationen (mit Hütchen) oder genügend Bälle, also optimale Trainingsmittel. Weitere Faktoren zur Vermeidung von Wartezeiten sind eine entsprechende Trainingsplanung, kleine Gruppen, wenig Umbauten, genügend Helfer, ein vorzeitiger Aufbau, kurze Erklärungen und kleine bzw. mehrere Gruppen.

So liegen die Vorteile der kurzen Wartezeiten natürlich auf der Hand. Es kann ein hoher Trainingserfolg erzielt werden, die Kinder sind mit großem Interesse dabei, die Koordination wird besser eingeübt, es kommt zu einem hohen Spaßfaktor sowie einer großen Zufriedenheit bei Trainern, Spielern und Eltern, während die Übungen auch mit viel mehr Konzentration angegangen werden können.